BESUCH BEIM ANDERSTREFF OSTERODE

Getreu meinem Motto „Hingehen. Zuhören. Gestalten.“ besuchte ich den AndersTreff in Osterode. Ich durfte beim Knobeln mitmachen und genoss die tolle zwanglose Atmosphäre. Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, dabei sein zu können.

Der AndersTreff ist eine Gruppe von Menschen mit und ohne Behinderung, die seit 2010 besteht und durch den Kreisverband Osterode des Deutschen Roten Kreuzes unterstützt wird.

Den Organisatoren Christina Wilch, Beate Schmidt, Kirsten Janeczek, Melanie Schwerthelm und Peter Petrus geht es darum, Begegnungen von Menschen mit und ohne Behinderung möglich zu machen. Sie treffen sich in der Regel einmal im Monat und bieten Unternehmungen zur Freizeitgestaltung an, z. B. Ausflüge, etwa zu den Domfestspielen in Bad Gandersheim oder zum Zoo Hannover, Spiele-Nachmittage, gemeinsames Kochen und Ähnliches an.

“… wir wollen gemeinsam anders sein.” – lautet das Motto der Gruppe. Jeder ist hier willkommen, allerdings muss er eigenständig kommen können. Ziel ist es, die Isolation von Menschen mit Behinderungen zu mindern bzw. aufzuheben, so dass sie weitestgehend selbständig und unabhängig an den Aktivitäten des Lebens teilnehmen können. Nur so können sie soziale Kontakte knüpfen und Freundschaften pflegen.

Deshalb unterhielten wir uns am Rande auch über das Thema Barrierefreiheit. Das beginnt mit der Frage: Wo können die Treffen stattfinden? Wo gibt es einen barrierefreien Zugang und Toiletten für Menschen mit Behinderungen? Das führte uns weiter zu den Themen Inklusion und den Umgang mit Menschen mit Behinderungen in unserer Gesellschaft.

Ich bin sehr froh, dass es in Osterode Menschen gibt, die dafür sorgen, dass Menschen mit und ohne Einschränkungen gemeinsam ihre Freizeit gestalten und damit im kleinen Rahmen zur Inklusion beitragen. Deshalb geht mein Dank an die Organisatoren der Gruppe AndersTreff.

Aus meinen persönlichen Erfahrungen, die ich während meiner Zivildienstzeit bei den Heilpädagogischen Einrichtungen der Lebenshilfe in Herzberg gesammelt habe, ist mir klar, wie wichtig die Themen Barrierefreiheit und Inklusion sind. Wir werden uns in Osterode besonders darum kümmern müssen, zumal Barrierefreiheit auch für viele andere Menschen in unserer Stadt von großer Bedeutung ist.