PFINGSTEN IN FÖRSTE

Das Pfingstfest stand in Förste wie jedes Jahr ganz im Zeichen der Traditionen.

Einer der Höhepunkte war dabei sicher das Kranzreiten am Pfingstsonntag, das die Reitsportgemeinschaft Förste und Umgebung durchführt und das ich immer wieder gerne besuche – erstmalig im Alter von einem Jahr.
(Auf meinem Kinderfoto unten habe ich einen Siegerkranz um den Hals, den die Tochter einer befreundeten Familie errungen hatte.)

Das diesjährige Kranzreiten begann um 13 Uhr mit dem Abmarsch vom „Schwarzen Bären“ zur Jagewiese zwischen Förste und Eisdorf. Ich mischte mich mit der ganzen Familie unter die vielen Zuschauer und wir verfolgten gebannt die Rennen. Wir fanden es alle sehr beeindruckend, wenn die Pferde vorbeijagten und der Boden bebte. Die absoluten Stars beim Kranzreiten, bei dem viele Gäste aus nah und fern in den verschiedenen Feldern mit ihren Pferden an den Start gehen, sind die Kaltblüter.

Anschließend waren wir zur Freude meiner Söhne noch auf dem kleinen, aber feinen Jahrmarkt, der ein attraktives Angebot für Familien bot.

Bereits am Samstagabend konnte ich beim traditionellen „Schwörnkenessen“ dabei sein. Ich marschierte mit den anderen von der Gaststätte “Zum Schwarzen Bären” zur Förster Mehrzweckhalle, begleitet vom Feuerwehrmusikzug Dorste, der auch in der Halle toll für uns aufspielte.

Das ganze Programm wurde organisiert durch die diesjährigen Schaffer, Arbeiterschaffer Joshua Haase und Bauernschaffer Jonas Fröhlich. Sie hatten für das Verteilen des Maigrüns ebenso gesorgt wie für den großen Discoabend, mit dem die Festlichkeiten am Freitag in der Mehrzweckhalle begannen. Darüber hinaus gab es Sonntagnachmittag eine reich gedeckte Kaffeetafel in der Mehrzweckhalle, in der abends auch noch zur Musik der „Live Style Band“ aus Leipzig getanzt werden konnte. Am Pfingstmontag fand morgens das Junggesellenfrühstück unter der Eiche auf dem Festplatz statt. Gegen Abend wurden dort die neuen Schaffer angesetzt.

Für den großartigen Einsatz der beiden Schaffer sowie aller anderen Ehrenamtlichen kann ich mich nur herzlich bedanken. Sie haben auch in diesem Jahr dafür gesorgt, dass eine Traditionsveranstaltung, die weit über die Grenzen Osterodes bekannt ist, erfolgreich durchgeführt wurde.

Zusammen mit den beiden Schaffern Joschua Haase (l.) und Jonas Fröhlich (r.)
Dieter Rosenkranz und Ortsbürgermeister Bernd Fröhlich verweilen in der Festhalle
Die schweren Kaltblüter galoppieren über die Jagewiese