BESUCH BEIM INO

Das Integrationsnetzwerk Osterode (INO) hat sich zum Ziel gesetzt, die Integration der Flüchtlinge in Osterode voranzutreiben. Hier treffen sich die Personen, die von Amts wegen oder ehrenamtlich mit den Zugewanderten zu tun haben: Vertreter von Willkommen in Osterode, vom „Henry“ des DRK, von der Flüchtlingssozialarbeit des Kirchenkreises Harzer Land, von der VHS Göttingen/Osterode, von der Freiwilligenagentur des Paritätischen und von den Migrationsberatungsstellen der Werk-statt-schule und von STArQ für Menschen. Diese regelmäßigen informellen Treffen dienen dazu, Informationen auszutauschen und die Arbeit miteinander abzustimmen.

Mir ist es wichtig, zu den Verantwortlichen zu gehen und direkt von ihnen über die aktuellen Anliegen und Probleme informiert zu werden. Das will ich auch nach der Wahl fortsetzen. Wir haben im INO über Herausforderungen der Integration gesprochen, z.B. über die Notwendigkeit von Kitaplätzen und die Ausstattung der Grundschulen. Wir waren uns einig, dass Sprache die entscheidende Voraussetzung für Integration ist. Da ich selbst längere Zeit in arabisch-sprachigen Ländern studiert und gearbeitet habe, weiß ich, wie wichtig das Erlernen der Sprache vor Ort und die interkulturellen Erfahrungen sind.

Obwohl die Versorgung und Unterstützung der Migranten keine Aufgabe der Stadt ist, werde ich mich als Bürgermeister immer für dieses Thema einsetzen. Wir brauchen die ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger, u.a. als wertvolle Arbeitskräfte. Vor allem die Kinder müssen an unsere Kultur herangeführt werden. Deshalb bin ich sehr dankbar für jede ehrenamtliche Unterstützung in diesem Bereich, die immer noch von den Paten von Willkommen in Osterode geleistet wird.