ABENDRUNDGANG DURCH NIENSTEDT UND FÖRSTE

Unser fünfter Abendrundgang führte uns durch Nienstedt und Förste. Zu meiner Kinderzeit war Förste oft Ziel unserer Radtouren, weil meine Eltern hier Freunde hatten. Mit ihnen machten wir viele Veranstaltungen mit, z.B. das 1000-jährige Bestehen, das 1990 gefeiert wurde.

Start des Ortsrundganges war das Feuerwehrhaus in Nienstedt. Die Freiwillige Feuerwehr Nienstedt am Harz hat dieses durch viel Eigenleistung saniert und erweitert, aber es bliebe noch viel zu tun. Auch das Feuerwehrhaus in Förste ist in einem schlechten baulichen Zustand. Deshalb war der Neubau eines gemeinsamen Gebäudes für die Wehren in Nienstedt und Förste ein Thema beim Abendrundgang. Man zeigte mir ein in Frage kommendes Grundstück.

Für mich ist es wichtig, den Wehren unsere Wertschätzung zu zeigen durch eine bestmögliche Ausstattung. Ich werde mich deshalb dafür einsetzen, dass ein gemeinsames Feuerwehrhaus mittelfristig kommt.

Wirklich beeindruckend ist, dass knapp die Hälfte der rund 400 Nienstedter Einwohner Mitglied in der Feuerwehr ist. Die Freiwillige Feuerwehr Förste am Harz feiert in diesem Jahr ihr 140-jähriges Bestehen. Hier wird ebenfalls großartige Arbeit geleistet, die für unsere Gemeinschaft von großer Bedeutung ist. Dazu zählt neben der Brandbekämpfung durch die ehrenamtlichen Feuerwehrleute auch die nicht nur perspektivisch wichtige Jugendarbeit in der Jugendfeuerwehr. Gerade bei der Jugend arbeiten die Wehren von Förste und Nienstedt bereits eng zusammen.

Der Rundgang endete im Garten der Familie Huchthausen in Förste mit einem Imbiss. An dieser Stelle vielen Dank! Bei Bratwurst und kalten Getränken redeten wir über große und kleine Herausforderungen in den beiden Orten. So zum Beispiel die Pflege des Goldbaches und die Verwitterung der Schriftzüge bei den Kriegerdenkmälern in Förste und Nienstedt. Doch es gab auch viel Positives. Dass junge Familien im Ort bauen wollen, finde ich toll. Wichtig ist aber, noch fehlende Bauplätze zu erschließen. Und die Sanierung des Gebäudes der ehemaligen Verwaltungsaußenstelle über das LEADER-Programm voranzutreiben, halte ich für eine gute Idee.

In Nienstedt und Förste wurde noch einmal deutlich, dass jede unserer Ortschaften einzigartig ist. Ihre Bewohner kennen sich vor Ort am besten aus und müssen deshalb noch stärker in Entscheidungsprozesse eingebunden werden.